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Elektronische Geschäftsprozesse

Veranstalter:

Prof. Dr. Jakob Rehof

Veranstaltungsnummer:

040319 (Vorlesung)
Typ: Vertiefungsmodul / Pflichtmodul
Modulnummer: INF-BSc-310
SWS: 2 SWS Vorlesung
1 SWS Übung
Ort: OH 14, Raum E23
Zeit: Montags, 10-12 Uhr
Beginn: t.b.a.
Anmeldung: Zur Übung über Moodle. Anmeldungsschlüssel wird in der Vorlesung bekannt gegeben

Aktuelles

Klausurtermine:

1. Klausur: Fr, 04.08.2017, 15:00 - 16:00 Uhr, HG2/HS1 und HG2/HS3 (60 Min.)

2. Klausur: Mo, 11.09.2017, 12:00 - 13:00, HG2/HS1 und HG2/HS3 (60 Min.)

Beschreibung

Geschäftsprozesse repräsentieren fachlich-betriebliche Arbeitsabläufe eines Unternehmens entlang der Unternehmensstrategie und bilden somit die Nervenbahnen moderner Unternehmen. Die Modellierung von Geschäftsprozessen dient zunächst dem gemeinsamen Verständnis der Unternehmensabläufe, stellt jedoch darüber hinaus einen wesentlichen Bestandteil des ganzheitlichen Business Process Managements (BPM) dar.

Während aus betriebswirtschaftlicher Sicht zunächst die Abbildung der Fachlichkeit und Unternehmensstrategie im Vordergrund steht, ist aus informatischer Sicht besonders die IT-technische Unterstützung dieser Abläufe durch verschiedenste verteilte Systeme sowie deren Ausführung von Interesse. Strukturierte und modellierte Geschäftsprozesse werden dabei um ausführungsrelevante Details zu sogenannten Workflows angereichert und mit verschiedenen Konzepten implementiert, um möglichst automatisiert von einem Workflow-Management-System zur Ausführung gebracht werden zu können. Wir wollen in dieser Veranstaltung diejenigen Prozesse betrachten, die elektronisch mit Mitteln der IT unterstützt werden.

Die Vorlesung vermittelt nicht nur Grundlagen über die Funktionalität von Prozess-Management-Systemen und serviceorientierten Architekturen als Basis der elektronischen Unterstützung von Geschäftsprozessen, sondern auch eine Übersicht über unterliegende Theorien, Prinzipien und Konzepte der Prozessmodellierung. Die theoretische Basis bilden dabei graphische Sprachen wie Petri-Netze und BPMN 2.0, Prozess-Algebren wie CSP sowie regelbasierte Ansätze wie ECA-Regelsysteme und DECLARE.

In den Übungen werden die in der Vorlesung vermittelten Grundlagen vertieft sowie die verschiedenen Modellierungssprachen an einem Prozessszenario eingesetzt und erprobt. Bei diesem Szenario handelt es sich um ein die Vorlesung begleitendes Prozessbeispiel aus der Domäne des eHealthcare, das zudem mit der BPM-Suite AristaFlow praktisch umgesetzt und sukzessive erweitert wird.

Vorlesungsfolien

  • Die Vorlesungsfolien sind aus dem Campusnetz oder über das VPN aufrufbar. Sie werden semesterbegleitend fortlaufend im EWS unter Material (planmäßig) spätestens um Mitternacht am Vorabend eines Vorlesungstages bereitgestellt.
  • Im Anschluss daran kann es natürlich noch zu kleineren Änderungen kommen (z.B. das Hinzufügen der Antwort-Folien zu den während einer Vorlesung gestellten Diskussionfragen im Anschluss an eine Vorlesung).

Übung

Konzept

  • Die Übung dient der Verstetigung des Vorlesungsinhalts sowie der praktischen Anwendung der erlangten Kenntnisse über die unterliegenden Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse.
  • Insbesondere Konzepte und Methodiken der Prozessmodellierung werden viertieft. Dafür werden in den Übungen die in der Vorlesung vorgestellten Modellierungsmethodiken aufgearbeitet sowie ihre Vorzüge und Grenzen sowohl auf theoretischer Ebene als auch in Form praktischer Beispiele gegenübergestellt.
  • Darüber hinaus werden anhand eines durchgängigen Prozessszenarios auf Basis der BPM-Suite AristaFlow Konzepte der Prozessmodellierung gezielt in die Domäne des eHealthcare eingebracht und von den Studenten zu einem lauffähigen Geschäftsprozess ausgearbeitet.

Übungsgruppen

Übungstermine

Übungszettel

Studienleistung

Das Erlangen der Studienleistung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der abschließenden Klausur.
Die Kriterien sind wie folgt:

  • Erreichen von mind. 40% der Punkte aus den Hausübungen in der ersten Hälfte der Übungsblätter
  • Erreichen von mind. 40% der Punkte aus den Hausübungen in der zweiten Hälfte der Übungsblätter

Leistungsnachweis

Studierende können einen Leistungsnachweis über diese Veranstaltung ablegen.
Dazu gilt folgendes Kriterium:

  • Erreichen von mind. 40% der Punkte der Klausur

Bachelor Informatik / Angewandte Informatik

Die Prüfungsleistung wird anhand der Modulprüfung in Form einer schriftlichen Prüfung (Klausur) ermittelt. Das Erlangen der Studienleistung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Modulprüfung.

Diplom Informatik / Angewandte Informatik

Für Studierende nach den Prüfungsordnungen 2000/2001 gilt: Studierende können zu dieser Lehrveranstaltung einen Leistungsnachweis erwerben, das Ablegen einer Fachprüfung ist leider nicht möglich. Leistungsnachweise über den erfolgreichen Besuch von Vorlesung und Übungen werden erteilt, sofern die Studierenden die am Ende des Semesters geschriebene Klausur mit 40% der Punkte bestehen. Das Erlangen der Studienleistung bereitet auf die Teilnahme an der Klausur vor.
Diplom-Studenten, die einen Leistungsnachweis durch die Teilnahme an der Klausur erwerben wollen melden sich bitte per Mail bei ... an und geben neben ihren Daten auch an, welche Klausur sie mitschreiben wollen!!

Einordnung

Bachelor Informatik / Angewandte Informatik:

Wahlpflicht / Wahl, Forschungsbereich: Software, Sicherheit und Verifikation

Diplom:

keine Zuordnung zu Schwerpunktgebieten



Nebeninhalt

Kontakt

Prof. Dr. Jakob Rehof
Lehrstuhlinhaber
Tel.: 0231 755-7951
M. Sc. Jan Winkels
Tel.: 0231 755-8496